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Wir wünschen Euch allen schöne Weihnachten

und ein unfallfreies 2020 !

 

Jahresrückblick 2018

Man mag es kaum glauben bei den milden Temperaturen. Aber der Oktober neigt sich dem Ende zu und die Olma ist auch schon vorbei. Das heisst für mich ein weiteres Mal, dass es wieder an der Zeit ist, den Jahresrückblick zu verfassen, welchen ich auch dieses Jahr wieder in Zusammenarbeit mit Johnny schreibe, da ich aus gesundheitlichen Gründen leider nicht an allen Anlässen teilnehmen konnte.

 

Zurückblicken können wir auf eine lange Motorradsaison, welche dieses Jahr in unserem Jahresprogramm die Schwerpunkte eher auf den gemütlichen und geselligen Terminen hatte. Nichts desto trotz bin ich überzeugt, dass das Motorradfahren nebst den Ausfahrten, die wir zusammen machten, sicher auch bei den meisten Mitgliedern nicht zu kurz gekommen ist. Immerhin hatten wir doch wettermässig nicht zu klagen und dank unserer WhatsApp-Gruppe kam auch zusätzlich zum Jahresprogramm die eine oder andere Ausfahrt zustande. Nach der Planung fürs nächste Jahr, wird die Saison 2019 dann auch wieder etwas mehr von Ausfahrten geprägt sein.

 

Ich möchte mich bei allen für die aktive Teilnahme an den diversen Terminen bedanken. Ihr alle trägt dazu bei, dass wir immer wieder schöne und erlebnisreiche Stunden miteinander verbringen können. Mein spezieller Dank gilt jenen, welche uns auch dieses Jahr wieder bei den Haupttreffen bewirtet haben, sowie natürlich den Organisatoren der einzelnen Anlässen. Um mg, welche hauptsächlich hinter der Organisation solcher Anlässe steht, zu entlasten, haben wir dieses Jahr beschlossen, dass zukünftig, wer einen Vorschlag für das Jahresprogramm vorschlägt, diesen auch organisieren muss. Ich bin mir sicher, sollte es nötig sein, findet er/sie auch weiterhin die Unterstützung der anderen Clubmitglieder. Auch der gesamte Vorstand, sowie das OK „Grämigen“ sollen verdankt sein, ist doch ihr unermüdlicher Einsatz für den Club und das Ermöglichen der Durchführung der verschiedenen Termine nicht als selbstverständlich zu betrachten.

 

„Verkehrstechnisch“ gesehen hat sich das eine oder andere Mitglied ein neues Motorrad zugelegt. Natürlich wünschen wir allen damit viel Freude und wie auch allen anderen Fahrern eine unfallfreie Fahrt. Leider konnten wir diese Saison nicht ganz unfallfrei beenden, jedoch wurde dieses Jahr glücklicherweise niemand verletzt. Es ist mir – auch aus eigener Erfahrung – ein grosses Anliegen, dass wir unsere Ausfahrten zusammen, oder auch die Individuellen der einzelnen Mitglieder möglichst ohne Schaden an Leib und Fahrzeugen überstehen. Von daher freue ich mich immer wieder davon zu hören, dass einige Mitglieder auch mal wieder an einem Fahrsicherheitstraining teilnahmen. Wir werden ja alle nicht jünger und eine Auffrischung betreffend einer sichereren Fortbewegung mit dem Motorrad schadet bestimmt nie. Haltet bei euren Ausfahrten immer ein Auge auf die Sicherheit. Sportliche Fahrweisen sind genauso ein Genuss, wie gemütliches Cruisen. Und nicht immer werden Gefahrensituationen von uns selber ausgelöst. Darum sage ich gerne mal: „Immer schön sitzen bleiben beim Fahren!“ Dann haben wir alle weiterhin viel Spass und Freude an unserem Hobby.

 

Doch nun zum eigentlichen Kernpunkt – dem Jahresrückblick.

 

Das Jahr 2018 war wohl ein eher „ruhiges“ Jahr, hatten wir doch auch schon Jahre mit einem dichter gedrängten Programm. Nichts desto trotz können wir auf ein schönes und auf unser 28. Motorradtreffen in Grämigen bezogenes erfolgreiches Jahr zurück blicken.

 

Zu Beginn des Jahres standen Ende Januar und Februar die alljährlichen Besuche der Motorradwelt Friedrichshafen, sowie der Swissmoto in Zürich auf dem Programm. Beide Anlässe wurden mit regem Interesse wahrgenommen.

 

Schon kurz nach Mittag des 17. Februars trafen wir uns im Rahmen unseres Winterprogrammes zur  Besichtigung des Kraftwerks Kubel der SAK. Zu Fuss und mit dem Bus verschoben wir dann zu besagtem Kraftwerk, wo uns Interessantes aus der Geschichte und über die Abläufe der Stromversorgung erzählt, sowie auch einige technische Abläufe erläutert wurden. Den Rest des Tages liessen wir bei einem Apero und einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

 

Am Nachmittag des 24. März stand ein sportlicher Anlass, der auch, wie sich herausstellte, einiges an Geschicklichkeit benötigte an. Wir kamen in den Genuss eines Bogenschiess-Kurses. Wie ich finde, schaut das Bogenschiessen einfacher aus als es ist.  Dass es trotzdem ein unterhaltsamer und lehrreicher Einblick in die Welt des Bogenschiessens war, versteht sich von selbst. Waren doch einige Mitglieder mit viel Enthusiasmus dabei. Erwähnen möchte ich noch, dass Chopper und ich als „Durchfahrer“ (waren wir doch Ende Dezember und anfangs Januar auch schon mit dem Motorrad auf der Schwägalp) die An- und Rückfahrt dieses Termines bei milden Temperaturen nutzten, um unsere Zweiräder zu bewegen.

 

Zur Saisoneröffnungsfahrt trafen wir uns am 22. April. Sie führte uns  bei schönem Wetter ins Zürcher-Oberland, wo wir uns nach einer ausgiebigen Pause am Vormittag von mg und Johnny trennten, welcher trotz eines langen Rückfluges einer Geschäftsreise am selbigen Tag in den Knochen hatte, gleichwohl mitgekommen war. Der Rest verschob sich daraufhin Richtung Zürcher Weinland, wo wir lustiger weise unter meiner Führung eine kleine Ehrenrunde um Berg am Irchel drehten, um anschliessend an unserem Ziel in Kaiserstuhl zu Mittag assen und danach das Baggermuseum im benachbarten Fisisbach besichtigten. Dabei bekamen wir einen Einblick in die Geschichte der Baumaschinen, und konnten uns viele interessante Exponate, vom grossen Bagger und Lkw bis hin zu hunderten Modellen von Baggern, Lkw's und Kranen anschauen. Mit der Rückfahrt durch den Thurgau schlossen wir unsere schöne und erlebnisreiche Saisoneröffnungsfahrt ab.

 

Nebst der zweiten OK-Sitzung Grämigen anfangs Mai, bei welcher sich das OK wie gewohnt mit den abschliessenden Organisationen unseres Motorradtreffens befasste stand an Pfingsten der Besuch der Super Rally in Polen in unserem Jahresprogramm.  Wie alle Jahre nahmen Winny und ein paar wenige des MRC's den Weg unter die Räder um mit anderen Harley-Begeisterten eine fette Party zu feiern.

 

Der Juni stand wie bereits erwähnt, ganz im Zeichen unseres mittlerweile schon 28. Motorradtreffens in Gämigen. Alles passte, hatten wir doch alles routiniert organisiert. Sogar die Lieferung des bestellten schönen Wetters klappte in diesem Jahr. Und so fanden denn auch viele alte und neue Bekannte den Weg nach Grämigen, um zusammen mit uns eine schöne Zeit zu verbringen. Dieses Jahr durfte ich unserem langjährigen Passivmitglied Tibi zu seinem zweiten 10-Jahres-Jubiläum gratulieren und ihm als Erinnerung daran ein Geschenk überreichen. Das obligate Helferessen zwei Wochen später haben alle, welche an der Organisation, dem Aufbau und Abbruch des Treffens beteiligt waren sowie jene, die während des Motorradtreffens am Grill oder hinter der Theke oder an der Bar standen, genossen.

 

Am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli widmeten wir uns natürlich nicht deren Geschichte, sondern den St.Galler Biergeschichten mit einem anschliessenden, wie ich finde, nicht ganz alltäglichen Abendessen. Bei den Biergeschichten dreht es sich, wie der Name schon sagt, natürlich um Bier. Beim Rundgang durch die St. Galler Innenstadt, erzählte unsere Stadtführerin kurzweilig vieles über die Geschichte der Stadt im Zusammenhang mit der Vielfalt der Biere, die es schon früher in St. Gallen zu geniessen gab. Der Rundgang endete bei der Brauerei, notabene der ältesten unabhängigen Brauerei der Schweiz, wo wir das dort ansässige Bierflaschenmuseum besichtigten und noch ein paar weiter Biere geniessen konnten.

 

Das Timmelsjoch-Weekend vom 4. – 5. Aug. war ein voller Erfolg. Bei der Hinfahrt über den Arlberg hinauf zum Timmelsjoch liessen wir es gemütlich angehen. Der Museumsbesuch auf der Passhöhe war das Beste an unterschiedlichen Motorrädern was wir bis anhin sahen. Darunter waren Hersteller von Motorrädern von denen wir noch nie gehört hatten. Das 2015 eröffnete Museum ist nebst den Motorrädern auch architektonisch eine Reise wert. Kurz vor unserem Etappenziel eingangs Kaltern durften wir noch unsere Ausweise und Fahrzeugpapiere hervorkramen und unseren Freunden und Helfern vorzeigen.

Nach dem Zimmerbezug und der Tenue Erleichterung haben sich fast alle der Wirtschaftskunde gewidmet, bevor man sich dem Abendessen und dem restlichen Abend widmete. Den Nachhauseweg starteten wir über den Mendelpass. Zur Mittagspause trafen wir im Poschiavo ein. Später am Nachmittag kamen wir noch arg ins Schwitzen, da das Staufahren auf der Autobahn im Rheintal bei über 30 Grad nicht gerade das angenehmste war.

 

Der alljährliche Grillplausch bei den Bürstianern war ein bisschen verregnet. Das hinderte die meisten von uns nicht davon ab, den Weg dahin zu Fuss zurück zu legen. Wie immer war es sehr gemütlich und wir unterhielten uns bestens mit unseren Kollegen.

 

Am Samstag, 22. Sept. besuchten wir das Bergrennen Memorial in Steckborn. Zu sehen war von Vorkriegsmodellen an Motorrädern und Autos bis hin zu dem neusten Auto Modellen. Die beste Stimmung kam auf, als die Fahrzeuge die Strecke hinauf fuhren, die wir noch bestens aus unserer Jugend kannten. Bei einem Teilnehmer „durften“ wir sogar noch sein Auto aus der Startaufstellung hinaus schieben, da der Motor seines Fahrzeuges kurzzeitig den Dienst verweigerte. Beim Besuch nach dem Rennen in der Boxengasse eines Kollegen haben wir miterlebt, dass die Lärmgrenzwerte nicht mehr ganz den heutigen entsprechen.

 

Die Saisonschlussfahrt führte uns bei schönstem Herbstwetter über den San Bernardino ins Tessin. In Grono genehmigen wir uns das Mittagessen. Die Rückreise führte uns über den Lukmanierpass. In Flims zeigte das Thermometer am späten Nachmittag noch über 20 Grad an.

 

Nun sind wir also schon in der Zeit der Erstellung dieses Jahresrückblicks und einem der letzten Punkte in unserem Jahresprogramm angekommen und konnten am 27. Oktober einen Anlass der etwas anderen Art erleben: Den Rundgang mit der Bischofszeller Nachtwächter- und Türmerzunft in Bischofszell. Dabei wurde uns einiges Interessantes aus der überlieferten Geschichte, über die Tätigkeit der Nachtwächter und das damalige Leben der Bewohner von Bischofszell erzählt. Dieser Ausflug in vergangene Zeiten hat sich definitiv gelohnt.

 

Wie gewohnt erhält ihr diesen Jahresrückblick an unserem alljährlichen Jahresabschlussessen, bei welchem wir sicherlich mit viel Freude auf die vergangene Motorradsaison zurück blicken werden. Auf den Chlaushöck am 1. Dezember, welchen wir dieses Jahr anlässlich des 10 jährigen Jubiläums zusammen mit unseren Freunden der Bürstianer Ebnat-Kappel geniessen wollen, freue ich mich besonders.  Haben wir doch so die Gelegenheit uns in gemütlicher Runde mit anderen Motorradbegeisterten auszutauschen.

 

Abschliessend wünsche ich allen einen schönes restliches 2018, sowie einen gelungenen Start ins neue Jahr 2019.

Der Präsident                                                                                                   Der Vizepräsident

Wurzel                                                                                                               Fredy