Jahresrückblick 2021

 

 

Tja – was soll ich sagen – wenn ich mit Lottospielen so viel Glück hätte, wie im Ziehen von Losen für einen Job im MRC, wäre ich schon längstens Millionär 😊 Aber fangen wir von vorne an:

 

Beim ersten HAUPT-Treff dieses Jahres bei uns zu Hause haben wir wie abgemacht mittels Los festgelegt, wer den Jahresbericht 2021 verfassen darf – ich habe das grosse Los gezogen, von einem weiteren nicht wirklich einfachen Jahr eine Zusammenfassung zu schreiben.

 

Wir alle haben ein wieder «Corona-Jahr» erleben dürfen oder eher müssen. Für unsere Terminplanung wurde es dadurch nicht wirklich einfacher. Das hat schon damit begonnen, dass wir einmal mehr unser Motorrad-Treffen in Grämigen nicht durchführen konnten. Zwar hätte die Möglichkeit bestanden, wir wollten aber unseren Gästen und uns die vielen Auflagen ersparen. So wurde beschlossen, dass die Ära unserer Motorrad-Treffen in Grämigen mit dem 29. Treffen vor zwei Jahren endgültig vorüber ist. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen unserer zahlreichen Gäste für die jahrelange Treue bedanken – es waren 29 hervorragende Weekends, die nicht nur arbeitsintensiv waren, sondern vor allem auch viel Freude bereitet haben – also DANKE LIEBE GÄSTE – und wir hoffen, alle an anderer Stelle wieder treffen zu können! Entsprechend dieser Absage des Motorrad-Treffens sind dann natürlich auch sämtliche OK-Sitzungen sowie das geplante Helferessen aus unserem Programm gefallen.

 

Einer der ersten Termine im 2021 war dann im Vorsaison-Programm mit einer geplanten Wanderung auf den Köbelisberg mit anschliessendem Abendessen. Auch diesen Termin mussten wir ausfallen lassen.

 

Da wir unsere HAUPT-Treffs seit Jahren auf privater Basis organisieren – an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle unsere Gastgeber – konnte unser HAUPT-Treff vom 10. April 2021 wie geplant bei Trucker und Annelies durchgeführt werden. Wir konnten uns einmal mehr über eine rege Teilnahme unserer Mitglieder erfreuen.

 

Und gleich darauf musste dann schon wieder ein Termin gestrichen werden – Carmen konnte ihren runden Geburtstag leider nicht wie verdient mit einem «Open House» für alle feiern – die vielen Geburtstagswünsche durfte sie dann via Telefon oder Social Media in Empfang nehmen.

 

Der erste Termin, der planmässig durchgeführt werden konnte, war der gemeinsame Motofahrkurs in Cazis mit unseren Freunden vom Motorrad-Team Bürschti. Dieser alljährlich stattfindende Kurs wurde diesmal von René, Johnny und mir besucht – leider ist das Interesse bei unseren Mitgliedern nicht wirklich gross.

 

Ein Lichtblick war dann unser übernächster Termin – die Saisoneröffnungsfahrt 2021 konnte zwar nicht am Haupt- jedoch am Ausweichdatum durchgeführt werden. Diese konnte bei bestem Wetter und reger Teilnahme durchgeführt werden. Es waren 8 Motorräder und insgesamt 11 Mitglieder mit dabei, als uns Fredy auf einer interessanten Route über den Kerenzer- und anschliessend über den Eichberg geführt hat.

 

Im Anschluss an die tolle Ausfahrt liess dann das Sommer-Wetter zu wünschen übrig – wer setzt sich schon freiwillig bei andauernd anhaltendem Starkregen aufs Motorrad? Wobei – das geplante Juli-Weekend konnte dann wieder bei tollem Wetter durchgeführt werden. Zwar waren wir nicht wie geplant unterwegs Richtung Italien (Aostatal), denn von Auslandtouren haben wir in diesem Jahr abgesehen . . . Corona . . . So haben wir uns entschlossen, es uns auf dem Sustenpass einmal mehr gutgehen zu lassen und kurzerhand das Programm entsprechend angepasst. Und wie es uns gut gegangen ist – am Samstag um 06:00 Uhr gings auf dem Ricken los nach Giswil, über den Sörenberg, dann rauf auf den Schallenberg runter und wieder rauf auf den Gurnigel bis wir dann auf dem Susten Hospiz angekommen sind – einmal mehr eine tolle Tour mit Fredy als Tourguide. Wir verbrachten einen schönen, genussreichen Abend und am Sonntag gings dann mehr oder weniger auf direktem Weg in Richtung Toggenburg – das Zuhause von den Meisten von uns.

 

Dann war es wetterbedingt wieder etwas ruhiger – ich sag nur eins – so viel Regen hält den stärksten Motorradfahrer zu Hause fest.

 

Ein absoluter Höhepunkt dieses Jahres war die Hochzeitsfeier von Carmen und von René. Die beiden haben sich zuerst am Freitag im Standesamt das Ja-Wort gegeben und im Anschluss daran durften sie sich von unseren Mitgliedern und weiteren Motorradfahrern in ihr Eheleben mit viel Motorenlärm und Gehupe geleiten lassen. Am Samstag fand dann die wunderschöne Zeremonie in der Grotte in Libingen mit einem anschliessend grosszügigen Apéro statt. Vielen Dank den Beiden im Namen aller, die dabei waren!

 

Nur drei Wochen später war dann der Anlass «Viamala-Schlucht». Da jeder, der einen Vorschlag bringt, den Tag organisieren und die Tour anführen muss – und da wir ja alle auch am besagten Ziel ankommen wollten – habe ich den Tourguide kurzerhand an Johnny übergeben, der meine Aufgabe bravourös meisterte. Die Viamala Schlucht haben wir mit insgesamt 13 Leuten – es waren zwei Gäste mit dabei – besucht und keiner hat seinen Partner/seine Partnerin in die tiefe Schlucht geworfen 😊 Im Anschluss daran haben wir gemeinsam in Lohn/GR (nicht zu verwechseln mit dem Zahltag) eine feine Pizza zum Zmittag genossen. Den Kaffee haben wir dann in der höchstgelegenen, ganzjährig bewohnten Ortschaft der Schweiz – in Juf/GR – geniessen können. Auch an diesem Samstag durften wir einwandfreies Motorradwetter geniessen – wenn Engel reisen . . .

 

Am mittlerweile liebgewonnen Grill-Plausch bei unseren Motorrad-Freunden, den Bürschtianern, haben einmal mehr einige Mitglieder teilgenommen. Obwohl es nicht wirklich Grillwetter war, haben wir den schönen Abend mit unseren Freunden genossen – vielen Dank an dieser Stelle nochmals allen Sponsoren für Speis und Trank.

 

Dann kam anfangs September unser grosses Jubiläumsfest – 40 Jahre MRC Toggenburg – auf dem alten Säntis. Wer wollte, konnte sich zu Fuss auf den Säntis begeben – diesen Weg haben dann Carla, Igi, Fredy, Stef und Johnny unter die Füsse genommen. Die anderen Teilnehmer sind – wie ich auch – auf gemütliche Weise mit der Gondel auf den Berg gelangt. Die Gondelfahrer sind nur kurz vor den Bergläufern eingetroffen und so konnten wir zuerst einen gemütlichen Nachmittag und anschliessend einen fröhlichen Abend zusammen verbringen. Johnny hat viele alte und auch neue Fotos mitgebracht und wir konnten so richtig in der vergangenen Zeit schwelgen.

 

Trotz der Corona-Zeit durften wir uns dann Mitte September von Carla verwöhnen lassen. Sie feierte zusammen mit Michi «100 Jahre Carla & Michi». Auf der Neckerbrücke in Lütisburg haben uns die beiden zu einer tollen Feier eingeladen – es wurde gelacht, gegessen, getrunken – wir haben es alle genossen – vielen Dank den beiden.

 

Die Saisonschlussfahrt vom 3. Oktober konnten wir einmal mehr bei einwandfreiem Wetter geniessen. Der Weg ist das Ziel – Wurzel führte uns kreuz und quer durch das Appenzellerland, das St. Gallische und dann noch ein Abstecher in den Thurgau. 7 Motorräder und 10 Mitglieder – wieder eine tolle Teilnehmerzahl.

 

Unser auf anfangs Oktober terminierter HAUPT-Treff bei Carmen & René musste dann verschoben werden, da die beiden ihre wohlverdienten Flitterwochen in Angriff genommen haben. So fand dann dieser HAUPT-Treff am 23. Oktober 2021 an ihrem neuen Wohnort in Bütschwil statt. Wie gewohnt wurde unter anderem das nächste Jahresprogramm vor besprochen – keine einfache Aufgabe da keiner weiss, wie das mit der aktuellen Situation weiter geht – wir müssen uns einfach alle überraschen lassen. Im Anschluss daran wurden wir dann einmal mehr von den beiden kulinarisch verwöhnt, es gab Raclette und Tischgrill– DANKE! Ich persönlich hatte dann eine eher unruhige Nacht – zu viel gegessen – selber schuld!

 

Kurz vor Jahresende wurde es dann noch etwas chaotisch. An ein Jahresabschlussessen im Restaurant ist wegen den Corona Massnahmen nicht zu denken – für den Chlaus-Höck mussten wir einen neuen Ort suchen und so haben wir abgesprochen, die beiden Termine zusammen zu legen. Trucker und Annelies haben einmal mehr ihr Zuhause zur Verfügung gestellt. Und da ja das Ziel beim Jahresabschlussessen ist, dass sich alle verwöhnen lassen dürfen, haben wir uns entschlossen, einen Caterer zu engagieren – so können sich auch unsere Gastgeber verwöhnen lassen. Was der Abend bringen mag, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen – mein Bericht sollte ja bis dahin bereits fertig verfasst sein.

 

Alles in allem kann ich sagen, dass trotz des verregneten Sommers das Wetterglück immer mal wieder auf unserer Seite war. Sei es bei geplanten Touren oder bei kurzfristigen Ausfahrten. Das Jahr 2021 wird uns allen als nicht ganz einfach in Erinnerung bleiben und so hoffen wir, dass das nächste Jahr für uns alle einfacher werden wird. In diesem Sinne wünsche ich allen unseren Mitgliedern und deren Angehörigen eine gute Zeit und ich freue mich auf eine spannende neue Saison im nächsten Jahr.

 

mg – im November 2021